Ein Brief an das Internet

Herzlichen Glückwunsch, Internet, wenn ich jemals sowas wie eine Aufmerksamkeitsspanne hatte, hast du sie erfolgreich ruiniert. Du bringst mich dazu, Dinge zu kaufen, von denen ich ohne deine Existenz wahrscheinlich mein ganzes Leben lang nie gehört hätte. Du reduzierst meine Bereitschaft, mich kostenpflichtig mit meinen Freunden in Verbindung zu setzen auf ein jämmerliches Minimum(wer nicht online ist, hat halt Pech gehabt). Du bist das perfekteste Mittel der Prokrastination, das je erdacht wurde(und wer nicht weiß, was das ist, kann es ja googeln, und dann sofort wieder vergessen), und du raubst mir jegliches Zeitgefühl. Aber trotzdem du mich zu einem fauleren,ablenkbareren und ungeduldigeren Menschen machst, komme ich nicht umhin deine unbegreifliche Weisheit zu bewundern, du erweiterst meinen Horizont, deine unergründlichen Assoziationen haben mir schon so manchen Denkanstoß gegeben, und du bringst mich mit Menschen in Verbindung, denen ich nie begegnet wäre, wenn du nicht wärst. Also danke ich dir auch, lebendig gewordenes Gedankenexperiment derer, deren Verstand noch nicht durch dich vernebelt war. Du Segen und Fluch, intellektuell und doch barbarisch, kommunikativ und doch zutiefst einsam, bist so selbstverständlich für meine Generation geworden, dass ich schon nach einem Tag ohne dich nicht mehr weiß, wie ich nach Hause kommen soll, wann ich arbeiten muss, oder mit wem ich meinen Abend verbringen werde. Ich habe oft das Gefühl, dass man dich nicht nutzen, sondern nur von dir genutzt werden kann. Ich wünsche dir, körperloses Wesen mit der unstillbaren Gier nach immer mehr Daten, dass du mich überdauern wirst, und dass in dir all die Dinge die ich dir anvertraute, in ferner Zukunft, egal wie desinteressiert sie überflogen werden, vielleicht ein wenig unbemerkte Ewigkeit erlangen. In diesem Sinne: Viel Glück noch, Internet, wir sehen uns schon sehr bald wieder.

Huch!

Hallo, du. Wer auch immer du bist, der das hier lesen sollte, denn man muss schon verflucht optimistisch sein, hier noch draufzugucken, nachdem ich mal wieder eine halbe Ewigkeit überhaupt nichts geschrieben habe. Aber nachdem ich soeben ein Bisschen im Blog von Patte herumgeguckt habe, fühle ich mich inspiriert, genau wie er in einem seiner Einträge, mal ein Bisschen was über meine seltsamen Angewohnheiten zu schreiben. Wobei ich nur die anführen kann, die ich auch bemerke, es kommt nicht selten vor, dass mich jemand den ich schon lange kenne,oder der mich gerade erst kennen gelernt hat plötzlich darauf hinweist, dass ich etwas ständig tue, und wenn ich dann meine Freunde frage sagen die alle „Ja klar, wusstest du das nicht? Das machst du echt immer!“. Also, die Dinge die ich weiß kommen in diese Liste:

1. Wenn ich jemandem etwas zu erklären versuche, nicke ich dazu gaaaanz langsam. Als würde ich denjenigen, mit dem ich da rede für komplett unterbelichtet halten, dem ist aber nicht so, tatsächlich habe ich das jahrelang getan ohne es überhaupt zu bemerken, bis mich mein Vater irgendwann mal dabei nachgemacht hat, und ich meinte nur so „Was machst du denn da, das sieht ja total bescheuert aus“ x)

2. Ich mache Geräusche wenn ich etwas mit meinen Händen mache. Also, gewissermaßen die Geräusche, von denen ich der Meinung bin, dass sie entstehen sollten bei dem was ich da mache. Wenn ich einen Krümel vom Tisch fege mache ich „dscht“, wenn ich etwas wegschnipse „pjum“, wenn ich die Computerkasse auf meiner Arbeit bediene mache ich „biep“ oder „düt“, weil ich finde, dass eine Kasse solche Geräusche machen sollte, unser Exemplar aber vollkommen lautlos ist. In ganz schlimmen Momenten murmle ich sogar „tapp tapp tapp“ vor mich hin, wenn ich schnell gehe. Zum Glück mache ich all diese Geräusche relativ leise, das heißt man muss schon ein gutes Gehör haben oder explizit darauf achten, um mein irres Gemurmel mitzubekommen. Nichtsdestotrotz kann ich es mir unmöglich abgewöhnen, also muss ich wohl damit leben, dass die Welt für mich ein Comic ist, der auf meine Onomatopoesie wartet :)

3. Anglizismen. Ganz schlimm. Zum Teil sind es ein Paar Menschen in meinem Bekanntenkreis(die es mit den Anglizismen noch mehr übertreiben als ich), zum Teil die Tatsache, dass ich Bücher gern auf Englisch lese, und Filme gern auf Englisch gucke(zumindest wenn dies die Originalsprache ist, wenn der Film zB schwedisch ist, oder japanisch, dann ist er eh übersetzt worden, da kann ich also genau so gut die deutsche Fassung angucken), jedenfalls rutschen mir andauernd englische Begriffe heraus. Einiges finde ich auf Deutsch einfach nur mühselig bis überhaupt nicht formulierbar, dann kann ich immer nur von Glück reden, dass die meisten meiner Freunde immer halbwegs verstehen was ich meine.

4. Ich muss immer alles anfassen, wie ein Kleinkind. Wenn ich mir ein Buch im Laden ansehe, muss ich nicht nur wissen wie es heißt und um was es geht, ich muss auch wissen wie es sich anfühlt. Erst Recht zählt das natürlich bei Kleidung oder Essen. Aber auch bei Gegenständen oder Bauwerken verspüre ich gelegentlich den Drang da mal kürz drüberzufühlen. Ich schätze mein Immunsystem muss sehr mächtig sein, wenn man bedenkt, dass ich auf diese Art vermutlich schon in so ca jeden Keim gegrabscht habe, der je auf einem Konsumgut oder einem öffentlich zugänglichen Ort hinterlassen wurde, und trotzdem schlimmstenfalls mal ab und zu eine Erkältung habe.

5. Ich mag es nicht, wenn mich fremde Menschen berühren. Und nein, dafür gibt es keinerlei frühkindliche Trauma-Erklärung oder sonstwas, ich bin genau so aufgewachsen wie ich mir das auch heute noch wünschen würde, und habe keinerlei Anlass, Angst vor Menschen zu haben. Bei Menschen, die ich kenne stört es mich auch eigentlich gar nicht, bei Menschen die ich sexuell anziehend finde(und hah, nein, dafür muss ich sie nicht besonders gut kennen) empfinde ich es logischerweise sogar als sehr angenehm, aber wenn jemand in der Bahn zu nah an mir dran sitzt, oder wenn in einer Menschenmenge jemand, der an mir vorbeiläuft mir dabei die Hand auf die Schulter/Hüfte legt(wahrscheinlich nur mit der Absicht, mich vorzuwarnen, dass er/sie an mir vorbei will), dann nervt mich das irgendwie, keine Ahnung warum. Wenn ich also von dir wegrücken oder zurückweichen sollte wenn wir uns begegnen sollten, hypothetischer Leser da draußen, dann nimm das nicht persönlich, wahrscheinlich merke ich es nicht einmal.

6. Ich beiße auf meiner Unterlippe herum. Das klingt im Vergleich zu den anderen Dingen auf der Liste jetzt völlig banal, ist aber wohl meine am häufigsten ausgeübte Angewohnheit. Bisher habe ich auch noch keinerlei Muster feststellen können, also, ich mach das wenn ich in Gedanken über etwas versunken bin(höchstwahrscheinlich versuche ich dann, etwas herauszukriegen, das ich vergessen habe), wenn ich Hunger habe, wenn ich an Sex denke, wenn ich Schnupfen habe und so den Mund zum Atmen leicht geöffnet lassen kann, ohne wie ein Fisch zu gucken, wenn ich nervös bin und auch einfach wenn meine Lippen trocken sind, und man da so kleine Fetzen abbeißen kann. Also, eigentlich fast immer.

7. Ich starre. Wenn ich jemanden angucken will, sei es weil er/sie sehr schön anzugucken ist, oder das genaue Gegenteil, sei es ein hübsches Kleidungsstück, oder vielleicht eine kleine ganz bezaubernde Ungereimtheit in einem sonst sehr strukturiert wirkendenen Auftreten, dann gucke ich auch. Ich versuche zwar wegzuschauen wenn derjenige mein Glotzen bemerkt, aber ich schätze sonderlich erfolgreich war ich dabei noch nie. Lustigerweise sehe ich Leute mit denen ich gerade rede allerdings kaum an, sondern meistens eher immer nur mal so kurz hingucken, und dann wieder woanders hin. Mir wurde schon unterstellt, dauernd zu lügen, weil ich den Leuten so wenig ins Gesicht sehe, aber so ist das nicht, ich krieg einfach auch gerne mit, was außerhalb meines Gespräches so im Raum vor sich geht.

8. Ich bin so gut wie immer gut gelaunt. Das ist genau genommen keine Angewohnheit, aber trotzdem nehme ich es mal in die Liste auf, weil es irgendwie zu mir dazu gehört, und Menschen mit launischerem Wesen zeitweise wirklich nervt. Sollte ich den Eindruck machen, schlecht drauf zu sein, bin ich in 99% aller Fälle einfach nur müde, wirklich mies drauf bin ich wirklich nur wenn sehr sehr viele Sachen auf einmal blöd laufen und ich sowieso schon einen seltenen schlechten Tag erwischt habe. Das ist einerseits durchaus praktisch, es gibt wenig auf der Welt, was mich runterziehen kann, egal wie doof das da draußen alles ist, in mir drin scheint immer die Sonne. Andererseits ärgert es die Leute, die versuchen mir eine Freude zu machen, weil man den Unterschied zu sonst kaum bemerkt. Wenn man so gut wie immer eine 9-10 auf dem Launometer hat, ist es eben schwierig, da an der Sichtbarkeit dieser Tatsache noch groß was zu steigern. Was aber keineswegs heißt, dass es sich nicht lohnen würde, denn innerlich kann ich meine Skala durchaus noch nach Oben erweitern ^^

So, mehr fällt mir spontan nicht ein. Wenn das hier jemand liest, der mich kennt, Ergänzungen werde gerne entgegengenommen :)

Kinogänger die Zweite

Hm, um überhaupt mal was zu schreiben, kommt jetzt ne Fortsetzung des letzten Posts. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen :)

1. 13 Semester: Konnte ich mich als selbst nicht besonders erfolgreiche Studentin durchaus mit identifizieren. Allerdings ist der Film teilweise so nah an der Realität, dass er aufhört interessant zu sein. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die Dame mit der ich mir den Film angesehen habe fand ihn toll.

2. Avatar – Aufbruch nach Pandora: Den Zahlen nach zu urteilen, dürfte es kaum jemanden geben, der diesen Film nicht gesehen hat. Obwohl ich nach dem Trailer dachte „Was ist das denn wieder für ein storyfreier Technikmasturbations-Scheiss?“ hab ich ihn mir dann doch angeguckt und muss zugeben: Eigentlich fand ich die Story zwar immer noch nicht besonders überragend, aber langweilig wird der Film trotz seiner monströsen Überlänge nicht. Es leuchtet und glitzert alles so schön, dass ich den Film wohl auch ohne Ton super gefunden hätte.

3. District 9: Traurig und ein Bisschen eklig, actionreich aber dabei auch irgendwie philosophisch und zum Nachdenken anregend. Ungewöhlicher Science Fiction Film mit erfrischender Hinterfragung von Feindbildern. Wenn ich nicht so zart besaitet wäre was abgefallene Körperteile angeht, hätte ich an dem Film nichts auszusetzen gehabt.

4. Gamer: Bunter, hektischer Ballerfilm mit blödem Ende. Aber irgendwie war ich trotzdem begeistert, seltsam.

5. Das Kabinett des Dr. Parnassus: Ähm, nee. Ich hatte nach dem Trailer viel erwartet, wurde zumindest was die Optik des Films angeht auch nicht enttäuscht. Aber die Story ist wirr, die meisten Szenen zu lang, und der Versuch, Heath Ledgers Zwangsvertretungen inhaltlich in den Film einzubauen trägt auch nicht grad zum besseren Verständnis bei. Selten ist mir ein Film trotz schöner Bilder so lang vorgekommen.

6. Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte: Er neigt zu pathetischen Darstellungen und fragwürdigen Verschwörungstheorien, aber ist dabei dann wieder ab und zu so lustig, dass ich ihm das verzeihe. Michael Moore ist toll.

7. Lieber verliebt: Wurde mehr oder weniger zum Ansehen gezwungen, wurde aber positiv überrascht. Die Kinder sind super!

8. New Moon – Biss zur Mittagsstunde: Ja, ich bin peinlicherweise das, was man in Fachkreisen einen „Twihard“-Fan nennt, hab alle Bücher mehrmals gelesen und musste mir natürlich auch diesen Film ansehen. An manchen Stellen war ich regelrecht persönlich beleidigt wegen der bescheuerten Umsetzung, an anderen dann aber wieder hin und weg. Die Wölfe fand ich toll, die beiden männlichen Hauptdarsteller nach wie vor erschreckend unattraktiv (jaa, ganz recht, weder Robert „ich bin ja so sexy wenn ich gequält gucke“ Pattinson noch Taylor „Wenn ich mein Shirt ausziehe merkt eh niemand mehr wie schlecht ich als Schauspieler bin“ Lautner finde ich toll. So.), dafür aber Bellas „Zombiestatus“ sehr ergeifend dargestellt. So, genug davon, ich will euch nicht quälen :)

9. New York, I love you: Leise, klug, schön. Punkt.

10. Sherlock Holmes: Ohh ja. Robert und Jude sind toll, Filme die im alten London spielen kriegen mich eh meistens sofort, und das der gute Sherlock mal als charmanter Draufgänger gezeigt wird macht den Film umso angenehmer. Meine Eltern mochten ihn übrigens auch :)

11. Surrogates – Mein Zweites Ich: Die immer alle mit ihren penetranten Gesellschaftskritik-Zukunftsvisionen. Aber war noch im Rahmen des Zumutbaren, immerhin spannend und so.

12. Up in the Air: Auch irgendwie traurig. Gut besetzt allerdings, George Clooney und Anna Kendrick sind ein gutes Team.

13. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen: Ja! Absolut! Skurril, bunt und voller riesiger fliegender Nahrungsmittel. So muss ein Animationsfilm sein <3

14. Whatever works: Genial. Einzig das Mädchen ist ein Bisschen sehr überzogen dämlich, aber das ist auch schon alles was ich zu meckern habe. Filme in denen zynische alte Männer die Hauptrolle spielen sind einfach viel zu selten!

15. Valentinstag: Nicht ganz so wunderbar wie das englische Pendant Tatsächlich Liebe, aber immer noch ziemlich süß.

16. Wolfman: Schlecht. Schleecht. Wir saßen zu sechst im Kino, und den ganzen Film über hat irgendwer entweder gegähnt, oder auf die Uhr geguckt. Zu lang, zu vorhersehbar, und noch nichtmal visuell beeindruckend.

So, das wars für heute. Bis zum nächsten Mal.

Kinogänger …

Weiß nicht, ob ich das hier bereits irgendwann mal kundgetan habe, aber für den Fall, dass dem nicht so ist: Ich jobbe seit knapp einem Jahr in einem Kino, was neben Geld verdienen auch noch den angenehmen Nebeneffekt hat, dass ich umsonst Filme gucken kann. Deswegen sehe ich wenn ich Zeit habe auch echt jeden Scheiß. Im Moment hauen die Filmemacher natürlich auch ziemlich einen raus, im Winter wird ja viel ins Kino gegangen. Also dachte ich mir, ich teile der Welt mal mit, was ich im vergehenden Jahr an Erfreulichem und weniger Erfreulichem zu Gesicht bekam falls noch wer DVDs verschenken will oder so(natürlich ist die Auswahl relativ willkürlich,da sowohl mein Terminplan als auch das Programm meines Arbeitsplatzes mit in die Entscheidung einflossen,welche Filme ich mir ansah.Die Chronologie ist ebenfalls systemlos).

1. Zweiohrküken: Es gibt sicherlich Schlimmeres auf der Welt als diesen Film, aber nachdem ich den ersten dann doch ziemlich mochte fand ich diese Fortsetzung(wie das halt meistens so ist) eher mau. Wieder mal gewollt komische Unfälle, wieder mal Sexgequatsche und Rollenklischees,wieder mal die jetzt aber ganz sicher ganz große Liebe. Wenn man etwas im ersten Teil so schön rotzig und bezaubernd hinkriegt(naja,ein Paar Ausrutscher leugne ich auch da nicht), warum macht man das dann nochmal?

2. (500) Days of Summer: Nicht so kitschig wie ich befürchtet hatte, tatsächlich sogar auf eine sehr nüchterne Art rührend. Und sowas wie ein unerwartetes Ende, was in diesem Genre ja ziemlich an ein Wunder grenzt. Gut!

3.Männerherzen: Erfreulich besetzt (ich mag Florian David Fitz und Maxim Mehmet. Jaja, und den Ulmen natürlich auch), wirklich süße Geschichte und einige grandiose Charaktere machen diesen Film zu einer der positiven Überraschungen meines Kinojahres 2009. Wo ich mich doch eigentlich um Schweiger immer zu drücken versuche. In dem Film stört er immerhin nicht.

4. Inglourious Basterds: Mist, schon wieder Schweiger. Aber was solls, auch hier stört er nicht. Trotzdem hat es mich gewurmt, dass Leute an der Kinokasse sowas wie „zweimal der mit dem Til Schweiger“ verlangt haben, da sind ja dann doch noch ein Paar spannendere Schauspieler drin vertreten. Trotzdem, was soll ich machen, ich kann nicht anders als diesen Film toll zu finden, von vorne bis hinten, obwohl Tarantino gut finden ungefähr so innovativ ist, wie Angela Merkel unattraktiv finden.

5. Die nackte Wahrheit: Ehh… naja… Nicht absolut furchtbar, hat so seine Momente, ist aber natürlich irgendwie schon auch irgendwie soziemlich das, was man erwartet hätte. Katherine Dingsbums macht aber schon was her.

6. Verblendung: Total gut gelaufen, alle haben ihn geliebt, selbst die, die das Buch gelesen hatten. Verstehe ich nicht. War in meinen Augen alles falschfalschfalsch! Brauchbar besetzt finde ich immerhin Lisbeth, die habe ich mir tatsächlich etwa so vorgestellt.

7. Oben: Was haben wir geheult bei diesem Film. Er ist wunderbar, und ganz besonders Kevin hat mich schwer begeistert.

8. Zombieland: Normalerweise hab ich nicht so wahnsinnig viel für Zombiefilme übrig. Ganz besonders nicht für die, die lustig sein sollen. Aber in diesem Film wars nach 10 Minuten um mich geschehen. Woody Harrelsons Rolle und wie er sie spielt, fantastisch! Skurrile Todesarten, niedliche Darsteller und nicht zu vergessen Bill Murray, dieser Film ist große Trashkunst <3

9. Coraline: Hätte ich meinem Kind nicht gezeigt wenn ich eins hätte, viel zu düster alles. Aber mir gefällts, und ich will auch Freunde mit Knopf-Augen!

10. Hangover: Ohhh ja! Klar, ist schon irgendwie ein „Männerfilm“ und macht teilweise ziemlich klamaukige Witze, aber Alan ist sososo toooll!

11. Harry Potter und der Halbblutprinz: Weiß ich jetzt schon wieder kaum noch was von. Fand ich soweit ich mich erinnere irgendwie so mittel, natürlich war ich aber wie immer bei den Potterfilmen verliebt in die detailverliebten Kulissen und natürlich in Rupert Grint :D

12. Brüno: Autsch, neee. Wer fremdschämen mag und eine sehr dehnbare Humorschmerzgrenze hat, könnte ihn mögen. Ich fand ihn einfach nur unappetitlich. Die einzigen Szenen, die mir ein Lächeln abgerungen haben ,waren die möglicherweise ungestellten Teile mit dem Kampfsportlehrer und dem Sexualitätskonvertierungspfarrer.

13. Ice Age 3: Joah,war süß. Buck rockt. Und Scrat natürlich!

14. Seventeen again: Gar nicht sooo schrecklich. Der Nebenstrang mit dem nerdigen Mitbewohner macht Spaß, der Rest ist… vorhersehbar.

15. Star Trek: Obwohl ich (Achtung Outing!) ein kleiner Trekkie bin, hatte ich keine Probleme, mich mit der Story anzufreunden (mein Hardcoretrekkiekumpel Jan brabbelte allerdings irgendwas von „Kann gar nicht sein, das ist in der Doppelfolge soundso ganz anders“) und die Schauspieler fand ich auch nicht übel. Solider, gut gemachter Streifen, und durchaus stellenweise witzig. Kurzum: Ich mochte ihn.

16. X-Men Origins Wolverine: Ähm… Mittel. Aber hey, Hugh Jackman mit Kotletten(oder wie auch immer man das schreibt) und cooler Wolverinefrisur allein reicht eigentlich schon, um mich für die Zeit eines Kinofilms zu fesseln.

17. Radio Rock Revolution: Mochte ich sehr. Kostüme, Kulisse, Musik, Schauspieler(Bill Nighy und der Typ und die Frau die in The it crowd Roy und Jen spielen, haach <3). Bis auf die „Hauptperson“ fand ich eigentlich alles gut :)

18. Der Kaufhaus Cop: Die Sezene mit dem Hello Kitty Pflaster war ganz amüsant. Davon ab eher nicht so besonders lustig.

19. Shopaholic: Grauenhaft, komplett. Bäh. Naja, Krysten Ritter find ich gut, aber die Rolle ist zu klein um den Film rauszuhauen.

20. Vorbilder?!: Toll. Rührend und mit Nerds drin und albern. Was will man mehr?

21. Gran Torino: Mich halb tot gekichert und Rotz und Wasser geheult. Absolut empfehlenswert und klug.

22. Wo die widen Kerle wohnen: Heute geguckt, sooo traurig und so wahr. Und der kleine Junge und die Monster sind sooo putzig. Und Bob & Terry und natürlich Richard setzen nochmal einen drauf! Gucken!

So,das waren wohl so mehr oder weniger die, die ich gesehen habe. Falls ihr mir total widersprechen müsst, gibts die Kommentarleiste. Wenn ihr das irgendwie spannend gefunden habt und sowas gerne öfter lesen wollt, teilt mir das irgendwie mit, dann mach ich das vielleicht mal regelmäßig mit aktuellen Filmen.

Lang, lang ists her.

So. Jetzt aber mal wieder. Irgendwie ist der gesamte Social Networking Kram bei mir in letzter Zeit massiv eingerostet, und das gilt es rückgängig zu machen, wo ich doch mir meiner Schreiberei so viele bezaubernde Menschen kennen gelernt habe. Dummerweise habe ich im Moment nicht wirklich was Spannendes zu erzählen. Meine Studiererei verläuft eher so… äh… Also sagen wir mal so, ich glaube die Uni steht noch. War aber auch eh ne schwachsinnige Idee, wo zu studieren wo man zweieinhalb Stunden hinfahren muss. War sowieso ne schwachsinnige Idee. Keine Ahnung wie die ganzen bekifften Schluffis (ja, naja, ich studiere halt im Hauptfach Philsophie, da stimmt das mit dem Klischee schon ein Bisschen) ihren fleißiges-Bienchen Modus angekurbelt kriegen, bei mir tut sich da irgendwie nicht viel. Ganz besonders in Logik (dem Grund warum mir so gut wie schlagartig klar war, dass ich dieses Studium nicht fortführen werde) nicht. Stattdessen arbeite ich genug, um mir Kistenweise Bücher zu kaufen. Nun könnte man behaupten, dass Bildbände, Fantasyromane, Comics und Kochbücher nicht unbedingt intellektuell weiterbringen. Und damit hat man wohl Recht. Aber irgendwie macht oberflächlich sein auch Spaß, besonders wenn die Alternative ausgerechnet Kant mit Nachnamen heißt. Bloß mit den Regalen muss ich mir was einfallen lassen, die werden irgendwie immer kleiner. Und der Platz auf meinem Fußboden immer weniger. Und meine Aussichten auf die Zukunft immer deprimierender. Nungut, nicht zum Akademiker geboren, das ist ja schonmal eine Erkenntnis, die zahlreiche Optionen ausschließt. Muss mich wohl doch mal ein Bisschen anstrengen um das mit der Kunst auf die Reihe zu bekommen. Dieser Blog liest sich ein Bisschen wie die unendliche Geschichte in To-Do-Listen-Form. Brauche Dringend Ehrgeiz, kann man da wohl mit kleinen Drähten in meinem Kopf oder bunten Pillen was machen?