Hm.

Nachdem mich heut jemand wiedergefunden hat, der meinen blog damals las, ist mir auch wieder eingefallen, dass ich mal einen hatte :)
Und da sich ja eindeutig eine Tendenz in Richtung Selbstdarstellung abzeichnet, tja, mach ich jetzt eben auch so weiter:
Seit dem letzen Post hat sich folgendes getan:

1. Ich verkaufe jetzt keine Kinokarten mehr, sondern Bücher.
Und zwar so richtig ausbildungsmäßig, Vollzeit, bäh.
Wie üblich hatte ich dabei ein erstaunliches Händchen dafür, den Berufszweig zu erwischen, dem es gerade ganz schön schlecht geht.
Aber naja, ich kann sowieso nichts, was Reichtum verspricht, und irgendwie ne Ausbildung fertig kriegen ist ja schonmal ein Anfang, vielleicht.

2. Ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern, sondern in einer WG mit zwei meiner längsten und besten Freunde.
Das ist ganz angenehm eigentlich, weil die was Haushaltsangelegenheiten angeht mehr Mädchen sind als ich, und wenn mich keiner zwingt aufzuräumen und zu putzen, würde ich vermutlich zwischen Bücher- und Klamottenbergen kleine Tunnel anlegen müssen, durch die ich mich bewegen kann :)
Außerdem können die auch noch kochen, und es ist auch einfach generell schön, jemanden zu haben, mit dem man nach der Arbeit abends die lustigen und traurigen Geschichten des Tages teilen kann.
Dass mich die Rohre in diversen Energiegewinnungsanlagen nur mäßig interessieren, und ich von Tontechnik und so nem Zeug keine Ahnung habe, stört dabei genau so wenig, wie dass meine Mitbewohner ihrerseits in der glücklichen Position sind, nicht gelegentlich doofe Bücher an doofe Menschen empfehlen zu müssen.
Und dass ihre Chefs nicht dauernd an ihrer Bekleidung herummeckern, weil man angeblich in Kapuzenpullis, Jeans und „Turnschuhen“(tsk!) nicht ernst genommen wird.
So ein Quatsch, ich bin geneigt, die Kompetenz eines Angestellten in einem Geschäft danach zu bewerten, was er sagt und ob er mir helfen kann. Solang er nicht komisch riecht und freundlich ist, ist mir eigentlich ziemlich wurscht, was jemand anhat.
Dass ich mir die Haare in einer in der Natur auftretenden Farbe gefärbt habe, ist schon ein deutlich größeres Opfer, als die wissen können für mich.

3. Ja… äh… ich fürchte, das wars eigentlich irgendwie auch schon.
Ich arbeite, esse, schlafe, sehe fern oder Filme, lese Bücher, lungere vorm Computer/Nintendo DS/manchmal PS2 und Wii rum, und aaab und zu sehe ich sogar mal andere Menschen als die auf der Arbeit und die, mit denen ich zusammenwohne.
Samstage mache ich grundsätzlich durch, weil ich da arbeiten muss und von da aus dann sofort ausgehe, dann schlafe ich Sonntags ziemlich viel, besuche Abends meine Eltern (manchmal gucken wir sogar Tatort xD), und mehr ist in meinem Leben eigentlich nicht los.

Fazit des Tages:
Arbeit macht langweilig!